Praxis für Physiotherapie Knipp & Knipp GBR

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News

Aufbau und Funktion der Wirbelsäule und was die häufigsten Fehler sind

Durch Wissen um den Aufbau der Wirbelsäule Beschwerden vorbeugen

Unsere Wirbelsäule schützt das empfindliche zentrale Nervensystem und erlaubt uns, zahlreiche Bewegungen auszuführen. Damit sie ein Leben lang flexibel bleibt, bedarf es ausreichender Bewegung, die auf ihren Aufbau abgestimmt ist. Bei fehlender oder einseitiger Belastung drohen akute oder chronische Schmerzen im Nacken oder Rücken. Aufbau der Wirbelsäule - verständlich erklärt

Unsere Wirbelsäule besteht aus dem Verbund von Wirbeln, Bandscheiben, Muskeln und Bändern
Die Wirbelsäule besteht aus beweglichen 24 Wirbeln und 23 Bandscheiben, die in einer vierfach gekrümmten (oder auch doppel S-förmig) Bahn angeordnet sind. Von oben nach unten betrachtet, finden sich Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel, Kreuzwirbel und Steißwirbel. Die Kreuz- und Steißwirbel sind miteinander verwachsen und daher starr. Die restlichen Wirbel sind flexibel, wobei Hals- und Lendenwirbel am beweglichsten sind.

Je nach Position der Wirbel unterscheidet sich ihre Größe, nicht jedoch ihre Form: An den Wirbelkörper grenzt der Wirbelbogen, aus dem Dornfortsatz und Querfortsätze ragen. Wirbelkörper und Wirbelbogen umschließen das Wirbelloch. Die Wirbellöcher der Wirbel liegen übereinander und bilden den Wirbelkanal. In diesem verläuft das Rückenmark. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben, Sehnen und Bänder schließen von außen an die Wirbel.

Zu hohe oder zu niedrige Beanspruchung verursacht Beschwerden

Das Zusammenspiel aller Elemente der Wirbelsäule sorgt für ihre hohe Flexibilität und Stabilität, ist aber auch ursächlich für Nacken- oder Rückenschmerzen. Die Bandscheiben etwa verteilen auftretenden Druck gleichmäßig auf die Wirbel. Mit den dazu notwendigen Nährstoffen versorgen sie sich durch ausreichende, aber nicht dauerhafte Belastung.

Die Beanspruchung der Wirbelsäule ist dort am höchsten, wo die flexiblen Wirbel auf die weniger beweglichen Partien der Wirbelsäule treffen. Treten zu dieser mechanischen Belastung Fehlhaltungen, kommt es zu Beschwerden. Dies geschieht häufig durch die Arbeit im Büro, bei welcher es an ausreichender Bewegung mangelt. Abhilfe schaffen ergonomisch geformte Schreibtischstühle, Stehpulte und kurze Pausen für Dehnübungen. Außerhalb der Arbeitszeit sollten die umliegenden Muskelgruppen trainiert werden.

Bei anhaltenden Rückenschmerzen empfiehlt sich der Besuch beim Arzt

Treten Rückenschmerzen trotz eines gesunden Lebensstils auf, fühlen sie sich stechend an oder sind sie von einem Taubheitsgefühl begleitet, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen. Neben Bewegungsmangel und Fehlhaltungen können auch Erkrankungen ursächlich für die Schmerzen sein. Eine Diagnose schafft Klarheit und erlaubt die Behandlung der Ursache.

Digitale Lehre führt zum „Sitzenbleiben“

Spätestens seit der Coronapandemie können sich Studierende den Weg in die Hochschule häufig sparen. Lehrveranstaltungen werden vermehrt in digitaler Form abgehalten oder aufgezeichnet und Lernmaterialien häufig auch online zur Verfügung gestellt. Das hat auch Auswirkungen auf das Bewegungsverhalten der Studierenden: Sie bleiben im wahrsten Sinne des Wortes häufiger sitzen. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) gaben 61 Prozent der befragten Studierenden an, sich durch die zunehmende digitale Lehre im Alltag weniger zu bewegen. Dabei gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern. So sind 65 Prozent der Studentinnen der Meinung, sich wegen der zunehmenden digitalen Lehre weniger zu bewegen, bei ihren männlichen Kommilitonen sind es mit 56 Prozent deutlich weniger.

"Regelmäßige Bewegung fördert nachweislich die physische und psychische Gesundheit und ist gerade in Prüfungsphasen wichtig, um Stress abzubauen", sagt Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. "Wem es schwerfällt, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, könnte sich zum Beispiel von digitalen Anwendungen und Fitnesstrackern unterstützen lassen. Den Verlauf der eigenen Leistung zu sehen oder den Vergleich mit anderen kann sehr motivierend sein." Ein Fünftel (20 Prozent) der befragten Studierenden nutzt bereits digitale Hilfsmittel, um sich zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren.

Unterschiede bei den Studienfächern   Auch in Bezug auf die Studienfächer gibt es Unterschiede: In der Fachrichtung Wirtschafts- und Rechtswissenschaften führen unter anderem die digitalen Lehrveranstaltungen nach eigenen Angaben bei gut zwei Drittel (67 Prozent) der Studierenden zu weniger Bewegung im Alltag. Bei den Geistes- und Sozialwissenschaften konnte dies hingegen nur etwas mehr als die Hälfte (56 Prozent) beobachten.

Studierende wünschen sich stärkeren Fokus auf Gesundheit an Hochschulen Gleichzeitig wird deutlich, dass es bei den Gesundheitsangeboten von Hochschulen noch viel Verbesserungspotential gibt. So finden 82 Prozent der Befragten die Ausstattung mit ergonomischen Stühlen und Tischen an ihrer Hochschule verbesserungswürdig bzw. stark verbesserungswürdig. Die gesundheitsförderliche Ausgestaltung von Vorlesungen und Seminaren, zum Beispiel durch kurze Bewegungspausen, empfinden 70 Prozent als verbesserungswürdig bzw. stark verbesserungswürdig. Ein hoher Bedarf besteht außerdem bei Kursangeboten für die mentale Gesundheit, zum Beispiel zur Stressbewältigung - knapp die Hälfte (48 Prozent) wünscht sich hier Verbesserungen.

"Die Studierenden von heute sind auch die Beschäftigten von Morgen. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels sind daher auch die Hochschulen gefragt, mehr für die Gesundheit der Studierenden zu unternehmen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ein strukturiertes Studentisches Gesundheitsmanagement kann da helfen", so Baas. "Mögliche gesundheitsfördernde Maßnahmen zum Thema Bewegung wären beispielsweise regelmäßige Bewegungspausen in Lehrveranstaltungen oder eine Erweiterung des Beratungsangebots zur physischen und psychischen Gesundheit."

30.11.2023 DGA | Quelle: Techniker Krankenkasse (TK)

Winter-Zeit ist Rückenschmerz-Zeit

Kreuz- oder Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den größten Gesundheitsproblemen. Die Beschwerden sind meist schmerzhafte Verspannungen und am Morgen besonders stark, weil sich die Rückenmuskulatur während des Schlafens nicht entspannen konnte.

Viele Betroffene kaufen erfolglos teure Matratzen oder Lattenroste, aber für ein rückenfreundliches Bett gibt es ein bewährtes Hausmittel: ein warmes Bett mit einem medizinischen Lammfell oder einer wärmenden Matratzenauflage aus Schurwolle. Wichtig ist dabei, dass es Schafswolle und keine Kunstfaser ist, denn nur Schafswolle sorgt für das rückenfreundliche, trocken-warme Bettklima in dem die Muskeln besser entspannen können. Wissenschaftliche Untersuchungen der Universität Sydney haben bestätigt, dass man in einem Bett mit Schurwolle besser schläft und die Rheumaliga empfiehlt ein trocken-warmes Bettklima. Auf einer warmen Matratze hat man weniger Rückenschmerzen!

In einem kalten Zimmer und einem warmen Bett schläft man besser, aber leider ist die Matratze immer so kalt wie das Zimmer. Deshalb nutzen viele beim Zubettgehen eine Heizdecke oder eine Wärmeflasche aber im Laufe der Nacht wird die Matratze wieder kalt. Das ist schlecht, denn auf einer kalten Matratze verspannt sich die Rückenmuskulatur und man hat am Morgen Rückenschmerzen. Aus diesem Grund hilft eine natürlich warme Matratzenauflage oft mehr als eine neue Matratze. Elektrische Heizdecken machen nur beim Zubettgehen warm und werden während der Nacht kalt und feucht. Das ist genau das unangenehme kalt-feuchte Klima, welches Rückenschmerzen verstärkt.

Viel besser ist es, wenn die Unterlage nicht nur warm, sondern auch noch weich ist, denn das reduziert zusätzlich den Gewichtsdruck auf das Gewebe und die Nerven. Ein weiches und kuschelig warmes Bett sind beste Voraussetzungen für einen guten Schlaf und weniger Rückenschmerzen am Morgen. Wer leicht schwitzt, kann eine leichtere, atmungsaktive Zudecke wählen, denn Wärme steigt nach oben und kann so entweichen.

Lebensstil von Videospielerinnen und -spielern

Videospielerinnen und -spieler verbringen täglich viele Stunden vor der Konsole oder dem Computer. Häufig mit negativen Folgen für ihre Gesundheit: Gamer bewegen sich immer weniger, die Sitzzeiten nehmen zu: von durchschnittlich 7,5 Stunden täglich in den Jahren 2019/2020 auf über 10 Stunden am Tag im Jahr 2023. Das zeigen Analysen der Deutschen Sporthochschule Köln und der AOK Rheinland/Hamburg, die über sechs Jahre hinweg durchgeführt wurden.

Seit 2017 kooperieren die AOK Rheinland/Hamburg und die Deutsche Sporthochschule und befragen seit 2018 jährlich hunderte E-Sportlerinnen und E-Sportler aus Deutschland zu ihrem Gesundheitszustand. Während sich ansonsten jedes Jahr mehr als 1.000 junge Erwachsene an den Umfragen beteiligt haben, waren es zuletzt in einem kürzeren Untersuchungszeitraum mehr als 400. Es zeichnet sich ein klarer Trend ab: Die durchschnittliche Sitzzeit der Videospielerinnen und -spieler ist von 7,5 Stunden in den Jahren 2019/2020 auf 10,1 Stunden in 2023 gestiegen.

Die Erhebungen zeigen aber auch, dass im Jahr 2023 ungefähr jede und jeder zweite Befragte (54 Prozent) die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Mindestaktivität von 150 Minuten körperlicher Bewegung pro Woche geschafft hat – trotz der langen Sitzzeiten. „Ein erfreulicher Wert und entgegen der allgemeinen Annahme, dass sich Videospielende nur wenig bewegen. Jedoch sehen wir auch, dass die Werte rückläufig sind“, sagt Chuck Tholl, Projektleiter des E-Sport Projekts an der Deutschen Sporthochschule. Im Jahr 2020 hatten bei ähnlicher Befragung noch 80 Prozent der Gamerinnen und Gamer angegeben, die WHO-Empfehlung zu erfüllen. Nur 32 Prozent der Videospielerinnen und Videospieler erreichen den empfohlenen Wert von mehr als 300 Minuten körperlicher Aktivität pro Woche, ab dem weitere gesundheits-förderliche Effekte zu erwarten sind. „Gerade dieser Benchmark sollte erreicht werden, um den negativen Auswirkungen des Videospielens entgegenzuwirken und langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben“, so Tholl.

„Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig konkrete und motivierende Maßnahmen der körperlichen Aktivität und Gesundheit in unserer modernen, von digitalen Unterhaltungsmedien geprägten Gesellschaft sind. Uns ist es wichtig, junge Menschen beim Gaming und im E-Sport zu begleiten. Mit gezielten Programmen für ein gesünderes Leben möchten wir sie besser in Bewegung bringen, ihre mentale und soziale Gesundheit fördern und einen Ausgleich zu den Aktivitäten an Konsole und PC in den Fokus rücken“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

Besorgniserregende Entwicklungen bei der psychischen Gesundheit

Bei den Analysen von AOK Rheinland/Hamburg und Deutscher Sporthochschule stand auch das allgemeine Wohlbefinden im Fokus. Im Rahmen der Bewertung der mentalen Gesundheit sinken die Durchschnittswerte über die Jahre hinweg. In 2023 lag der Mittelwert bei nur noch 55 von 100 Punkten – 2022 noch bei 60 Punkten. Dieser Trend ist bedenklich, denn 33 Prozent der Befragten liegen aktuell sogar unter der kritischen Marke von 50, dem Grenzwert für weitere diagnostische Verfahren zur Untersuchung von Depressionen.

AOK-Umfrage zeigt: Auch die Allgemeinbevölkerung sitzt viel

Mit dem Bewegungsmangel und den langen Sitzzeiten stehen die Gamer übrigens nicht allein da. Auch die Allgemeinbevölkerung sitzt viel, so das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes: Demnach sitzt die Mehrheit (61 Prozent) aller Erwerbstätigen an einem normalen Arbeitstag mehr als vier Stunden. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) sitzt sechs bis acht Stunden, etwa jeder Zehnte (12 Prozent) sogar acht Stunden und mehr. Außerdem hat die Forsa-Umfrage der AOK ergeben, dass 42 Prozent der Befragten eigene gesundheitliche Beschwerden auf Bewegungsmangel und langes Sitzen zurückführen.

„Diese Werte sind alarmierend. Bezieht man die Sitzzeiten dann noch auf das Alter oder weitere soziodemographische Faktoren besteht ein dringender Handlungsbedarf, um die Menschen auf die Bedeutung von Bewegung aufmerksam zu machen und ihnen aktive Unterstützung zu bieten“, sagt Sabine Deutscher. In der jüngsten Befragung von AOK Rheinland/Hamburg und der Deutschen Sporthochschule hatte das Durchschnittsalter bei 23 Jahren gelegen.

23.11.2023 DGA | Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln



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